Du möchtest endlich deine eigene WordPress Website erstellen? Du siehst aber bei Begriffen wie Domain, Hosting und Pagebuilder nur Fragezeichen?
Das macht nichts! In diesem Beitrag gebe ich dir einen Überblick, welche einzelnen Schritte für die Erstellung deiner eigenen WordPress Website wichtig sind.
1. Finde den richtigen Webhoster für eine WordPress Website
Bei WordPress.org musst du dich selbst um das Webhosting kümmern. Hierzu brauchst du zusätzlich einen Ort, wo die ganzen Informationen, die deine Website bereithält, abgespeichert sind. Genau darum kümmert sich ein Webhoster.
Es gibt zahlreiche Webhoster zur Auswahl. Empfehlen kann ich Allinkl.de, Alfahosting, strato.de. Meistens gibt es unterschiedliche Pakete zur Auswahl. Wichtig ist, dass du darauf achtest, dass eine SSL-Verschlüsselung zur sicheren Datenübertragung (DSGVO konform) integriert ist.
Bei den meisten Anbietern ist auch eine 1-click WordPress Installation mit dabei. Das ist super, damit du gleich mit der WordPress Bearbeitung loslegen kannst.
2. Wähle deine Domain
Die Domain ist die Internetadresse, unter der deine WordPress Website später gefunden wird. Bei mir ist das z.B. www.reginanebel.de.
Die Domain kann aus dem eigenen Namen bestehen, was z.B. bei Freelancern oder Coaches Sinn macht. Wenn du einen Fantasienamen oder eine eingetragene Marke hast, solltest du diesen Namen in der Domain verwenden.
Die Domain kannst du über den Hoster auswählen und sofort nutzen.
Wie bereits erwähnt, bieten die meisten Hoster eine 1-click Installation an. Innerhalb ein paar Minuten hast du deine WordPress Website erstellt und kannst nun im Backend mit weiteren Einstellungen loslegen.
3. Erstelle einen Wartungsmodus
Wenn du nun dein Webhosting-Paket abgeschlossen hast und dich erfolgreich bei WordPress registriert hast, ist es wichtig, dass du einen professionellen Wartungsmodus (Baustellenseite) für deine Website erstellst. Das ist die Seite, die Internetnutzer sehen, wenn sie deine Domain eingeben.
Hierfür solltest du folgende Schritte tun:
- Installiere dir das Plugin WP Maintenance Mode
- Aktiviere den Maintenance Mode
- Passe die Seite nach deinem Design und deinen Wünschen an
Jetzt kannst du in aller Ruhe deine Website erstellen.
Extra Tipp: Stelle auf der Wartungsseite deine Kontaktdaten wie fb, instagram, Email, etc. zur Verfügung. Dann können dich Websitebesucher leicht erreichen.
4. Installiere einen Pagebuilder und finde das passende Theme
Mit einem Pagebuilder kannst du schnell und einfach Seiten und Beiträge für deine WordPress Website erstellen und nach deinen Wünschen mit Bildern, Videos oder Texten gestalten.
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Pagebuildern. Ich selbst arbeite mit Elementor, womit ich super zufrieden bin. Hier reicht zu Beginn die kostenlose Version vollkommen aus. Wenn du mehr Designmöglichkeiten möchtest, kann ich die Premiumversion auch empfehlen.
Erfahre in diesem Blogartikel mehr über die Vorteile von Elementor Pro!
Das Theme ist für das Design deiner Website verantwortlich. In WordPress gibt es vorinstallierte Themes. Du kannst hier aber frei wählen und dir eines installieren. Innerhalb des Themes kannst du jederzeit Änderungen an Layout und Design vornehmen. Ich habe z.B. das Ocean WP Theme für meine Website.
Wichtig ist auch ein sogenanntes Child Theme. In diesem Theme kannst du Änderungen hinterlegen ohne das diese bei Updates überschrieben werden.
Das sind die notwendigen Schritte zur Installation deines Themes und Child Themes:
1. Gehe im Backend unter Design – Themes – Themes hinzufügen: Wähle z.B. Ocean WP aus und aktiviere es
2. Lösche die voreingestellten Themes (diese benötigen nur Speicher und machen deine Seite langsamer)
3. Installiere und aktiviere das Plugin „Child Theme Wizard“
5. Richte die nötigen Plugins ein
Ein Plugin ist eine Art Software Erweiterung. Du hast damit weitere Funktionen für deine Website, z.B. im Bezug auf SEO, Sicherheit oder technische Optimierungen.
Zu Beginn würde ich dir folgende Plugins empfehlen:
1. Zur Einhaltung der DSGVO: Real Cookie Banner
2. Zur Speicherung von Backups: Updraft Plus
3. Zur Sicherheit: Ninja Firewall und Antispam Bee
4. Für die Suchmaschinenoptimierung: Yoast SEO
5. Zur Verbesserung der Ladezeit: Autoptimize
Installiere nur die notwendigen Plugins und welche du wirklich verwendest, sonst leidet die Ladezeit deiner WordPress Website darunter.
6. Überlege dir ein Menü und erstelle das Impressum und die Datenschutzerklärung
Das Menü
Damit Besucher sich auf deiner Website gleich zurechtfinden, ist es wichtig einen klaren übersichtlichen Aufbau zu haben. Dazu zählt ein Menü, welches auf den ersten Blick verständlich ist.
Verwende keine Fachbegriffe, halte dich möglichst kurz und gib nur die Punkte an, die deine Besucher auch wirklich brauchen.
Das können z.B. folgende Menüpunkte sein: Über mich, Angebote, Kontakt.
Überlege dir hier, was deine (potenziellen) Kunden am meisten interessiert und anspricht.
Impressum und Datenschutzerklärung
Bevor du deine WordPress Website für dein Business veröffentlichst, solltest du ein Impressum und eine Datenschutzerklärung erstellen. Es gibt kostenlose Generatoren wo du dir die beiden Seiten erstellen kannst (z.B. von e-recht24: Impressum-Generator und Datenschutz-Generator)
Diese beiden Seiten kannst du in die Fußzeile packen. Es ist zwar wichtig, dass sie von jeder Seite aus zugänglich sind, müssen aber nicht präsent im Hauptmenü aufgelistet sein.
7. SEO Einstellungen
Suchmaschinenoptimierung ist ein essenzieller Bestandteil deiner WordPress Website. Du möchtest schließlich, dass deine Wunschkunden sie auch finden.
Deshalb ist es beim Erstellen deiner Seiten und Beiträge wichtig einige SEO-Einstellungen zu beachten.
In diesem Artikel habe ich dir 7 SEO Tipps für deine WordPress Website erstellt.
Nachdem das Grundgerüst steht, kannst du anfangen deine Website mit Leben zu füllen. Erstelle deine festen Seiten wie z.B. die Über mich Seite oder deine Angebotsseite.
Wenn du dir unsicher bist, wie du Websitetexte schreibst und welche Punkte wichtig sind, dann lies dir hier meine Tipps für richtige gute Website Texte durch.
Ich wünsche dir viel Spaß bei der Erstellung deiner ersten Website!
Falls du dir Unterstützung wünscht oder einfach einen Sparringspartner, mit dem du dich austauschen oder bei Fragen kontaktieren möchtest, dann freue ich mich über eine Nachricht von dir.